Ich häng schon wieder bei einer scheinbaren Lapalie.
Gasgefüllte Detektoren:
Ich habe grad die Krise mit der Bezeichnung der y-Achse in der Grafik auf Seite 179.
?.1) Was meint er genau mit „Count rate“? Ist ein Count ein ganzes Ereignis, dh 1xeintreffen Ionisierender Strahlung oder die Anzahl der Ionen/e- die zum Signal beitragen? Ich würde die y-Achse ´lieber mit „Signalstärke“ (Output-I) beschriften. (Wie übrigens eh auch in anderen Büchern und Wiki … )
Generell ist die „typische“ Arten eines Gasdetekors- Grafik nur bei einer bestimmten Energie ionisierender Strahlung definiert. (Is logisch, steht aber nirgens.)
Ich hab mir die restlichen Fragen zwar fast alle im Zuge des Niederschreibens selbst beantwortet, aber bitte kurz drüberschaun ob sich in die Erklärung mit meinen eigenen Worten eh kein Fehler eingeschlichen hat, ganz unten gibt’s dann noch eine Frage:
Bei der Ionisationskammer entspricht die Anzahl der e-Ionenpaare der abgegebenen Energie. Die Anzahl der e-Ionenpaare ist proportional zur Impulshöhe (Strom I). Dh auch wenn ich die Betriebsspannung anhebe werden (bis zu einer Grenzspannung) keine weiteren Ionenpaare erzeugt, sie fliegen nur ein bissl Flotter zur Anode/Kathode. D.h. die Signalsärke (detektiertes I) steigt mit steigendem UB nicht an.
Beim Proportionalzählrohr wird durch die erhöhte Betriebsspannung die Bildung von Sekundärelektronen eingeleitet. Von der Höhe der Betriebsspannung hängt die Anzahl der gebildeten Sekundär e- ab und somit ist die detektierte Signalstärke (I) von der Betriebsspannung abhängig. Das detektierte I ist aber immer auch noch proportional zur Energie der ionisierenden Strahlung, weil immer noch gilt, je mehr „primär“-e-Ionenpaare desto höher ist das I. → demnach muss um eine Proportionalität irgendwie kalibrieren zu können die Betriebsspannung klar definiert sein. Vorteil ist, dass man auch schwächere Signale detektieren kann
GM-Bereich: Bei noch höherem UB kommt es zur e-Lawinenbildung, schon geringe Primärionisationen führen zu einem hohen Ausgangssignal.
Nachteil: keine Unterscheidung nach Teilchenenergie möglich
Vorteil: Detektion von Ionisierender Strahlung ohne Versstärker
?.2) Die Energie der Detektierten Strahlung ist doch für alle Detektoren gleich, nur die Aktivität/Intensität/Strahlungsdichte ist der Unterschied. Gehe ich jetzt bei Ionisationskamern davon aus, das zu meinem Signal 1 Ionisierender Stahl beiträgt, oder 100? Weil wie weiß ich dann ob meine Ionisationen von einem Strahl mit hohem LET oder von 100 Strahlen mit niedrigem LET herrühren?
Ich bitte den Knoten in meinem Hirn zu lösen! 