Wären die Prüflinge der beiden genannten Termine 22./23.09.2014 so lieb, ihren Fragenschatz hier zu teilen? Bitte, danke.
Oder sind Prüfungen zur Fachschaft gelangt?
Vom 22.09.: Pimenov: Bewegungsgleichung aufstellen und lösen im E und B Feld. E feld in der Mitte einer Ladungsanordnung und Potential entlang der y - Achse. MIt Biot-Savart das Magnetfeld einer Leiterschleife auf der Achse. Eine RC Parallelschaltung wobei I(t) gegeben war und das E - Feld und das Potential eines Kugelkondensators mit +Q innen und -2Q aussen (+Kapazität berechnen)
Bauer: Mikroskop, Brennweite für spährisch gekrümmte Flächen, wie kann durch wenige dielektrische Spiegel das Reflexionsvermögen erhöht werden (bzw störende Reflexionen verhindert), Eigenschaften doppelbrechender Medien + Indexellipsoid, vom Brechungsindex n den Imaginär und Realteil herleiten + Diagramm (seite 223 im Tröder)
23.09.
Ladungsverteilung und Potential entlang der x-Achse, Homogen geladene Platte mit Dicke d das Efeld ausrechnen, Zylindrische Induktivität (also Koax als Induktivität praktisch), Bewegungsgleichung, RC-Serie
Wellengleichung herleiten und zeigen dass B und E nicht mehr in Phase sind, Brewsterwinkel, Auflöungsvermögen, AiryFormeln, planparallele Platten (Gangunterschied,…)
Ich habe die Angabe vom 23.9. schnell zusammengeschrieben. Falls wer grobe Schnitzer findet, bitte sagen. Nicht dass dann noch jemand an den Beispielen verzweifelt GPh2_230914.pdf (31.9 KB)
Hat jemand eine Lösung zum RC Parallelschwingkreis? Bei mir kommt leider dasselbe wie beim RC Serienschwingkreis raus und kann mir nicht vorstellen, dass das so stimmt. Hab am Di die mündliche bei Pimenov, deshalb wärs echt cool wenn das wer hat
Hätt im Austausch so gut wie alle Bsp der Prüfung vom 19.8. anzubieten bzw. die Antworten zum neuen Pimenov’schen Fragenkatalog falls die noch wer braucht.
@sterlingberger: gibts leicht schon ergebnisse von der prüfung am 22./23.?
hab’ nach der prüfung mit pimenov gesprochen, er sagte wir würden eine rundmail mit den ergebnissen bekommen…
hängt beim fh5 schon eine liste (komme erst kommende woche wieder nach wien)?
@ikarus Ich hab die Prüfung am 19.8. gemacht, nicht jetzt am 22./23.9., wir haben die Noten dann am 1.9. bekommen und die mündliche war angesetzt für 3.9., ziemlich heavy, aber ich war zu der Zeit auch nicht in Wien, hab mit Bauer und Pimenov gemailt und die haben mir dann den 30.9. als Termin gegeben.
@tola Das Bsp mit dem RC-Serienschwingkreis ist im Demtröder 2 auf S49, bin zwar nicht so der Fan von „Schau einfach da nach“ aber hätts wohl mehr oder weniger 1:1 so abgetippt.
Wenn dir U=U_0 *(1-exp[-t/(RC)] ) für den Parallelschwingkreis heraus kommt (steht im Demtröder auch als ergebnis für den Serienschwingkreis auf S. 49), macht das schon Sinn: anfänglich fließt durch den Kondensator Strom und er wird aufgeladen. Ist er dann voll geladen, fließt nur mir Strom durch den parallel geschalteten Widerstand und die komplette Spannung fällt dort ab.
Wie hast du dir das hergeleitet? Edit: Lösungsweg:
KnotenregelI=I_C+I_R
I= CdU/dt +U/R
Homogene Lösung: U_h = A exp[-t/(CR)]
Inhomogene Lösung:U_p =ICR
Anfangsbedingung:U(0)=0 (da der Kondensator im ersten Moment wie ein Kurzschluss wirkt) =>A=-ICR
=> U= ICR*(1-exp[-t/(RC)] )
Naja, das B-Feld kriegst du ganz einfach, indem du den Satz von Stokes anwendest
\int_{F} {\mathrm{d}}^2\vec{f}\cdot\left(\vec{\nabla}\times\vec{B}\right) = \oint_{\partial F} \mathrm{d}\vec{s}\cdot\vec{B} = \mu_0 \int_{F} {\mathrm{d}}^2\vec{f} \cdot \vec{j}
Betrachte Kreisflächen senkrecht zur Symmetrieachse. Für r<r1 ist der Strom null, daher ist auch das B-Feld null. Für r1<r<r2 fließt der innere Strom durch die Fläche, es herrscht also ein Magnetfeld. Für r>r2 fließt zwar Strom durch die betrachtete Fläche, aber der Nettostrom ist wieder null.
Wichtig ist es auch die Vorzeichen bei der Wahl der Orientierungen der Flächen und Ränder dieser zu berücksichtigen. (Kann man sich aber meistens auch durch nachdenken zurechtbiegen.)
Die Induktivität erhält man dann ganz einfach durch
\Phi_{\mathrm{m}}=L I
Wegen der Herleitung Re(n) und Im(n): war die komplette Herleitung vom brechungsindex gefragt oder war der gegeben und man hat ihn einfach in Realteil und imaginärteil aufsplitten sollen (obwohl das dann eher eine Rechenübung wäre…) ??
hab denselben Lösungsweg wie du genommen, nur die Konstante A hab ich anders:
DGL: I/C=dU/dt+U/RC
hom: U(t)=Aexp(-1/RCt)
part: Variation der Konst. komm ich dann auf I/C=A’exp(-1/RCt), umgeformt nach A’ und anschließend nach dt integriert: A=IRexp(1/RC*t)
A eingesetzt in U(t) ergibt dir Up(t)=U0
allg=hom+part mit der Nebenbedingung U(0)=0 macht dann U(t)=U0*(1-exp(-1/RC*t))
Hoff ich hab mich nirgendst vertan und sollte wohl echt mal LaTex lernen.
@ sterlingberger Danke für die Antwort!
Ich hab mich da glaub ich vertan, ich hab U_p mit einem Ansatz versucht auszurechnen, ein verbesserter Versuch ist unten. Da komme ich allerdings aufI*R statt U_0, ist das hier in diesem Fall das selbe?
Wie war deine Prüfung beim Prof. Pimenov? wie lange wird geprüft? Wurdest du etwas aus dem Katalog oder aus deiner schriftl. Prüfung gefragt?
Würde mich nach möglichkeit über eine rasche Antwort freuen, hab übermorgen (Do) Prüfung
Zu LaTex: ist bis auf ein paar zusätzliche Tastenkombinationen meist nicht viel mehr als die Formel zu markieren und auf „tex“ zu drücken
Man hat Punktladungen $Q_i$ an den Stellen $x_i$.
Dann nimmst du einen Punkt $P = \begin{pmatrix} x \ 0 \end{pmatrix}$ und berechnest die Radien $r_i = |x_i-P|$.
Das Potential ist dann
$\Phi(x) = \Phi(P) =\sum\limits_{i=1}^{2} \frac{Q_i}{4\pi \eps_0 r_i}$